Internetshops

Die Vorteile liegen auf der Hand. Bauen Sie ihren eigenen Shop so auf, dass er zu 90 % von alleine läuft. Die anderen 10 % sind Kontrolle und Optimierung. Wie Sie das erreichen? Die Zauberworte sind Droppshipping und Fulfillment. Man kann ein Unternehmen von Anfang an so aufbauen, dass man selbst kein Teil des Prozesses/Kreislaufs wird und konsequent outsourcing betreibt um sich mehr Freizeit zu schaffen.

 

Begriffserklärungen

Bevor wir mit dem Thema starten, sollten Sie sich mit den 2 wichtigsten Geschäftsformen vertraut machen:

1. Streckengeschäft (Dropshipping)

Das Streckengeschäft (auch: Streckenhandel, Drop-Shipping) bezeichnet in der Logistik eine besondere Geschäftsform des Handels.

Ablauf

Kennzeichnend ist hierbei, dass ein Händler Ware von Lieferanten erwirbt und sie an Kunden weiterverkauft, ohne physischen Kontakt mit der Ware zu haben. Die Lieferung der Ware erfolgt direkt von seinem Lieferanten (Hersteller oder Großhändler) an seinen Kunden. Neben der Einsparung von Lager- und Transportkosten ist meist der Wunsch des Kunden, für bestimmte Produktsparten nur einen Ansprechpartner zu haben, der Grund für ein Streckengeschäft. Alternativen zur Streckenlieferung sind die Lagerlieferung, Cross-Docking und Flow-Through. Das Streckengeschäft, also die Direktlieferung vom Lieferanten (einem Dritten) an den Kunden des Händlers, unterscheidet sich vom Lagergeschäft nur insofern, als der Händler bei Letzterem selbst die Lieferung vornimmt. In beiden Fällen wird der Händler Eigentümer der Ware.

 

Beispiele

Ersatzteillieferung

Ein Kunde benötigt ein Ersatzteil für ein Fahrzeug und wendet sich an den Fahrzeughersteller. Dieser liefert und stellt die Rechnung. Tatsächlich erfolgt der Versand jedoch vom Zulieferer oder dessen Großhändler.

Internethändler

Der Kunde bestellt Waren im Internetshop. Der Internetshopbetreiber hat kein Lager, sondern Großhändler als Partner. Der Großhändler erhält den Auftrag vom Internetshopbetreiber, die Ware (möglichst neutral verpackt) direkt an seinen Kunden zu schicken.

In beiden Fällen zahlt der Endkunde an den Händler, dieser rechnet mit dem tatsächlichen Lieferer ab. Die Kapitalbindung in einem eigenen Lager wird so vermieden.

Vorteile

Der größte Vorteil für den Händler besteht neben der geringen Kapitalbindung für den Lagerbestand im Ausnutzen von Zahlungszielen. Dies rührt daher, das der Händler sein Geld vom Kunden bei vielen Zahlweisen (Kreditkarte, Vorauskasse, Nachnahme) unmittelbar erhält. Durch Aushandeln langfristiger Zahlungsziele kann der Händler mit dem Geld arbeiten. Ein weiterer Vorteil besteht in den geringeren Aufwendungen für die Logistik. Also das Picken, Verpacken und Versenden der Ware.

Nachteile

Wie in jedem Geschäft, gibt es auch Nachteile. Der Händler gibt einen wesentlichen Teil seiner Lieferkette aus der Hand. Hierdurch kann er Verfügbarkeiten, Qualität der Verpackung und Liefertreue nicht direkt steuern.

Quelle: Wikipedia

 

2. Fulfillment

Fulfillment (britisches Englisch Fulfilment „Erfüllung“) ist die Gesamtheit aller Aktivitäten, die nach dem Abschluss eines Vertrags der Belieferung des Kunden dienen.

Vor allem sind dieses:

  • Bestellungsannahme
  • Lagerhaltung
  • Kommissionierung
  • Verpackung
  • Frankierung
  • Versand
  • Rechnungstellung
  • Mahnung
  • Value Added Service

Darüber hinaus kann Fulfillment auch als Baustein der positiven Aufrechterhaltung der Kundenbeziehung gesehen werden. Vor allem durch die Aktivitäten:

  • Retourenmanagement
  • Ersatzteilversorgung
  • Reparatur
  • Entsorgung
  • Kundenbetreuung

Fulfillmentaufgaben werden in der Regel von spezialisierten (je nach Branche und Markt) Logistikdienstleistern übernommen. Der Begriff des Fulfillment taucht meistens im Zusammenhang mit B2C-Aktivitäten (aber auch im B2B-Bereich, wobei hier die logistischen Kernaufgaben im Vordergrund stehen) und E-Commerce auf. In diesem Fall übernimmt der Logistikdienstleister alle jene Aufgaben, die nach dem Tätigen einer Online-Bestellung erfolgen. Der Betreiber des Online-Shops hat sozusagen diese (für ihn eher weniger wertschöpfende) Aufgaben an den Spezialisten ausgegliedert. Man spricht daher vom Business Process Outsourcing oder auch von einer „Rundum-sorglos-Logistik“. Im Zusammenhang mit E-Business-Transaktionen spricht man auch von E-Fulfillment.

Quelle: Wikipedia

Lesen Sie auch hierzu das passende Buch mit genial einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen von Tim Ferris

Die 3 Internetshop-Modelle…

… auf der Basis von Dropshipping und Fulfillment

 

Fulfillment-Dienstleister

Amazon

Arvato

– DHL (Fulfillment + e-Fulfillment)

Fiege

Hermes

Kühne + Nagel

Dropshippinghändler

Pixmania Pro (große Elektronikauswahl und andere Dinge)

Fancy Beast (Fashion/Bekleidung)

Zoodrop (Tierbedarf)

 

1. Ebay-Shop – Vorteile

– Primärer Absatzmarkt im Bereich der Unterhaltungselektronik für Auslaufmodelle, Rückläufer und B-Ware

– Frei in der Verkaufsanzeigengestaltung mit Schriftgrößen und Farben

– Ideal für Einsteiger, da man erstmal „heimlich“ von privat verkaufen und dann später
zum „Powerseller“ umsatteln kann

– Möglichkeit im eigenen Angebot auf den eigenen Webshop verlinken

– Der Großteil der Gebühren wird auf die Verkaufsprovision verlagert

– Flexible Laufzeiten für Festpreisangebote

– Kostenloses Galeriebild

 

Buchempfehlungen

Mein eigener eBay Shop

EBay-Recht: Der Praxisratgeber für Käufer und Verkäufer

Bieten und Anbieten bei Ebay

Der Online Shop – Handbuch für Existenzgründer

 

2. Amazon-Shop – Vorteile

– Neuwarenkauf im Bereich der Unterhaltungselektronik

– Einheitliche und kundenseitig bereits bekannte und gewohnte Kauf- und Checkout-Prozesse

– Sicherheit und Schutz vor Betrug für Verkäufer & Kunden

– Verkauf der Produkte auf allen 5 europäischen Amazon-Marktplätzen möglich

– Keine artikelbezogenen Listungsgebühren

 

Buchempfehlungen

Mein erster Onlineshop: Verkaufen wie die Profis bei Amazon, Ebay und als eigene Internetseite

Erfolgreich verkaufen bei Amazon.de

 

3. Eigene Homepage mit Shopsystem

Aus einer anfänglichen Nischenseite, auf der Affiliate Marketing betrieben wird, kann ein eigener Internetshop entstehen. Allerdings müssen dafür ein paar Faktoren im Voraus passen. Nicht in jede Nischenseite kann ein Internetshop implementiert werden, da es nicht genug Dropshippinghändler für alle Produkte gibt. Natürlich kann man für jedes Produkt einen eigenen Shop aufbauen, doch wir wollen erstmal den einfacheren Weg (Dropshipping) gehen. Wenn Sie dennoch der Meinung sind, dass sich die Nischenseite lohnt können Sie den Weg des Fulfillment wählen. Darüber können Sie jedes Produkt vertreiben, jedoch mit etwas mehr Aufwand. Ob sich der Aufwand lohnt sehen Sie auf einen Blick, wieviel Ihre Nischenseite durch das Affiliate-Marketing monatlich einnimmt. Dafür sollten Sie über mehrere Monate beständige Affiliate-Einnahmen erzielen, bevor Sie sich für den Aufbau eines Shops entscheiden.

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